AW Moto Wüthrich GmbH
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Richtig Überwintern = Anleitung

Es soll ja Leute geben, die sich beim Töfffahren lieber keine Frostbeule holen und ihr Motorrad ordentlich "einmotten" zum Überwintern. Besonders fein, wenn dies gleich der Händler des Vertrauens erledigt!

Der Winter ist eine harsche Zeit für Mensch und Maschine. Kälte setzt dem Piloten zu, Feuchtigkeit in mannigfaltiger Form dem Motorrad. Da vergeht so manchem und mancher die Lust aufs schönste Hobby der Welt ganz schnell. Wer sich deshalb zu einer richtigen Winterpause - man kann stattdessen den Töff auch betriebsbereit halten, das "Schild" nicht abgeben und schöne Wintertage nutzen - entschliesst, steht jetzt vor der Aufgabe des "Einmottens". Dafür gibt es heute unterschiedliche Methoden, bequeme und weniger bequeme. Machbar, aber nicht unbedingt empfehlenswert ist das blinde Vertrauen in die Technik:

Motorrad in die Ecke stellen, am besten in der Garage, Blache drüber, fertig. Mit etwas Glück und allenfalls mit Anschieben läuft der Töff im nächsten Frühling einfach wieder an. Das kann durchaus klappen, zumal wenn sich Temperaturunterschiede und der Feuchtigkeitsgehalt im Überwinterungsraum in Grenzen halten oder wenn dafür eine spezielle Antikorrosions-Plastikplane gekauft wird.

Zweitens kann man diese Minimalvariante wählen und dazu empfehlenswerterweise die Batterie ausbauen - und wenn möglich an ein
Lade-/Frischhaltegerät anschliessen.

Drittens kann man sich an die Prozedur halten, wie sie in "Der Tipp" skizziert wird.

Der Tipp:
Der Ablauf zum Einmotten könnte deshalb etwa so aussehen:


Das empfehlenswerte Überwintern beginnt mit der Reinigung des Motorrades, denn verschmutzte Teile altern oder rosten schneller.

Vollwäsche in der Abspritzanlage
Kettenreinigung mit entsprechendem Mittel
Kette fetten
Randvolles Tanken von Blechtanks, um Korrosion zu vermeiden
Wer auf Nummer ganz sicher gehen will, bewahrt den Kraftstoff durch Beigabe eines Fuel Stabilizers vor dem Altern
Reifendruck um 0,5 bis 1 bar über den Normwert erhöhen
Auf dem Einstellplatz aufbocken. Wenn nicht möglich, im Zweiwochenrhythmus die
Position des Motorrades ändern, um Unwuchten durch langes Stehen zu verhindern.
Steht das Motorrad an ungeheizter Stelle, ist darauf zu achten, dass - bei Motorrädern mit Wasserkühlung - Kühlflüssigkeit mit Frostschutz verwendet wird.
Kabelzüge schmieren kann ebenfalls nicht schaden.
Batterie ausbauen, um eine Tiefentladung zu vermeiden. An ein Lade-/Entladegerät anschliessen - oder wenigstens in einem kühlen Raum lagern. Ein Aufladen im Frühling dürfte dann genügen.
Nicht wartungsfreie Batterien auf den Flüssigkeitsstand prüfen und allenfalls mit destilliertem Wasser nachfüllen.
Das Motorrad mit einem Konservierungsspray überziehen. Bremsscheiben und Reifen von dieser Prozedur aussparen!
Mit einem Tuch abdecken, fertig …...ausser das Bike stehe ungeschützt draussen. Hier ist eine luftdichte, vor Korrosion schützende Spezialfolie zu empfehlen.