Richtig
Überwintern = Anleitung
Es
soll ja Leute geben, die sich beim Töfffahren lieber keine
Frostbeule holen und ihr Motorrad ordentlich "einmotten" zum
Überwintern. Besonders fein, wenn dies gleich der Händler
des Vertrauens erledigt!
Der
Winter ist eine harsche Zeit für Mensch und Maschine. Kälte
setzt dem Piloten zu, Feuchtigkeit in mannigfaltiger Form
dem Motorrad. Da vergeht so manchem und mancher die Lust aufs
schönste Hobby der Welt ganz schnell. Wer sich deshalb zu
einer richtigen Winterpause - man kann stattdessen den Töff
auch betriebsbereit halten, das "Schild" nicht abgeben und
schöne Wintertage nutzen - entschliesst, steht jetzt vor der
Aufgabe des "Einmottens". Dafür gibt es heute unterschiedliche
Methoden, bequeme und weniger bequeme. Machbar, aber nicht
unbedingt empfehlenswert ist das blinde Vertrauen in die Technik:
Motorrad
in die Ecke stellen, am besten in der Garage, Blache drüber,
fertig. Mit etwas Glück und allenfalls mit Anschieben läuft
der Töff im nächsten Frühling einfach wieder an. Das kann
durchaus klappen, zumal wenn sich Temperaturunterschiede und
der Feuchtigkeitsgehalt im Überwinterungsraum in Grenzen halten
oder wenn dafür eine spezielle Antikorrosions-Plastikplane
gekauft wird.
Zweitens
kann man diese Minimalvariante wählen und dazu empfehlenswerterweise
die Batterie ausbauen - und wenn möglich an ein
Lade-/Frischhaltegerät anschliessen.
Drittens
kann man sich an die Prozedur halten, wie sie in "Der Tipp"
skizziert wird.
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